Junge Klassik

Der Rotary Club Flensburg und das C.ulturgut präsentieren

Christina Brabetz (Violine), Elisabeth Brauß (Klavier) und Alexey Stadler (Violoncello)

Die drei jungen Musiker spielen russische Klassik
P. Tchaikovsky – aus den „Jahreszeiten“. Op. 37
(April „Schneeglöckchen“, Mai „Weiße Nächte“ und August „Die Ernte“)
S. Prokofiev: Sonate d-moll No.2 op 14
P. Tschaikovsky, Klavier trio a-moll op. 50

Alle drei Musiker/innen sind Preisträger von TONALI (https://www.tonali.de/): Das 2017 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnetes Kulturprojekt ist Wettbewerb, Akademie, Festival und hochklassige Nachwuchsförderung. Es ist ein einzigartiges, komplexes Förderprogramm unter dem Motto „Jung für Jung“. TONALi versteht sich als „Publikumsmacher“: Herausragende junge Musiker schulen, binden und begeistern jährlich und bereits in neun Ländern außerhalb Deutschlands (Schweiz, Italien, Griechenland, Dänemark, Niederlande, Tschechien, Russland, USA, China) rund 50.000 Kinder und Jugendliche für klassische Musik. Dabei kooperiert TONALi mit bedeutenden Konzerthäusern, Festivals, Hochschulen und Universitäten.

 

(Foto: Monika Lawrenz)

Elisabeth Brauß wurde 1995 in Hannover geboren.

Mit 6 Jahren wurde sie in die Klavierklasse von Dr. Elena Levit aufgenommen.

Von 2007 – 2010 war sie Studentin am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). Von 2008 – 2010 war sie in Hannover Studentin in den Klavierklassen von Dr. Elena Levit und Prof. Matti Raekallio.

Seit 2010 studiert sie an der HMTMH in der Klavierklasse von Prof. Bernd Goetzke.

Elisabeth Brauß gastierte u. a. bereits am Konzerthaus Berlin, in der Hamburger Laeisz-Halle, am Mariinksy Theater in St. Petersburg, beim Beethovenfest Bonn, beim Heidelberger Frühling sowie regelmäßig beim Schleswig-Holstein Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Internationale Konzertreisen führten sie u. a. nach Norwegen, Russland, in die Ukraine, USA, China und Taiwan.

Als Solistin konzertierte sie mit Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester, den Dortmunder Symphonikern, den Bochumern Symphonikern, dem Macao Youth Symphony Orchestra, der NDR Radiophilharmonie Hannover und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Neben ersten Preisen beim internationalen Steinway-Wettbewerb in Hamburg, beim internationalen Grotrian-Steinweg-Klavierwettbewerb in Braunschweig und beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert wurde ihr 2012 der Förderpreis des Prätorius Musikpreises Niedersachsen zugesprochen.

Im August 2013 gewann sie beim TONALi Grand Prix in Hamburg den Haupt- und den Publikumspreis.

Im Januar 2015 gewann sie den ersten Preis bei dem Wettbewerb „Ton und Erklärung“ in Frankfurt und spielte im Finale gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester.

Im Oktober 2016 gewann sie den Kissinger KlavierOlymp in Bad Kissingen.

Für die Saison 2013/2014 war sie Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund, 2014 erhielt sie ein Stipendium der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und ist seit 2014 außerdem Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

 

(Foto: Neda Navaee)

Die 24-jährige Geigerin Christina Brabetz gilt als eine der vielversprechendsten Geigensolisten ihrer Generation. Aufgewachsen in Kapstadt begann sie ihren musikalischen Werdegang im Alter von fünf Jahren.

2010 gewann sie den renommierten TONALi GRAND PRIX unter Ehrenpräsidentschaft Christoph Eschenbachs, den sie mit dem Abschlusskonzert in der Hamburger Laeiszhalle vor großem Publikum feierte. 2012 erhielt die junge Künstlerin den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen.

Im Alter von 13 Jahren bestand sie die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik in Detmold, seit 2013 studiert Christina Brabetz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof. Antje Weithaas. Anfang 2017 setzte sie ihr Studium an der Hanns Eisler bei Prof. Kolja Blacher fort. Meisterkurse bei Zakhar Bron, Lawrence Power, Gábor Takács-Nagy und Pamela Frank ergänzten ihre Ausbildung.

Highlights der Saison 17/18 sind Konzerte mit dem Staatsorchester Nürnberg, dem Göttinger Symphonie Orchester, sowie dem Cape Town Philharmonic Orchestra in ihrer alten Heimat. Kammermusikalisch wird Christina Brabetz u.a. in der Tonhalle Zürich und in der Berliner Philhamonie zu hören sein.

In der Saison 16/17 gab Christina Brabetz u.a. ihr Rezital-Debüt im Konzerthaus Berlin, im Burghof Lörrach, in Münster und in Bielefeld. Im Mai 2017 konzertierte die Künstlerin im ORF RadioKulturhaus (Großer Sendesaal) zu. Des Weiteren wurde sie im Sommer 2016 in die renommierte Verbier Festival Academy aufgenommen und nahm an der Festival Akademie des Heidelberger Frühlings 2017 teil.
In der Vergangenheit war die junge Künstlerin unter anderem zu Gast bei den Nürnberger Symphonikern, bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, beim Amsterdam Chamber Orchestra im Concertgebouw Amsterdam, bei der Sinfonietta Mainz und spielte eine ausgedehnte Konzerttournee mit dem Göttinger Symphonie Orchester.

Ein weiteres Highlight ihrer jungen Karriere war ihr Konzert mit Kurt Masur, der sie persönlich für ein Sonderkonzert mit dem Detmolder Hochschulorchester als Solistin auswählte, um Mendelssohns Violinkonzert in e-Moll zu spielen. 2012 gab sie zudem mit Wieniawskis Violinkonzert Nr. 1 ihr Debüt im großen Saal des Wiener Konzerthauses.

Christina Brabetz wurde bereits zu renommieren Debüt Reihen für junge Künstler wie die der BASF und der Jeunesse Musicales eingeladen. Sie ist zudem eine ausgezeichnete Kammermusikerin und blickt auf eine Zusammenarbeit mit renommierten Musikern wie Wolfgang Emanuel Schmidt, Anton Barachovsky, Istvan Vardai und Maxim Rysanov zurück. So spielte sie wiederholt bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, war zu Gast beim Schleswig-Holstein Musikfestival und gab Rahmen eines Tonali Grand Prix Gala Konzerts ihr kammermusikalisches Debüt im St. Petersburger Mariinsky Theater, wo sie im Dezember 2014 dann auch mit einem Rezital zu hören war.

Die Deutschen Stiftung Musikleben stellt Christina Brabetz eine Violine von Giambattista Guadagnini (Turin, 1779) aus dem Deutschen Musikinstrumenten Fonds zur Verfügung.

 

(Foto: Marie Staggat)

Die Saison 2017/18 hält für Alexey Stadler eine Vielzahl an hochkarätigen Engagements bereit. Als einer der vielversprechendsten Cellisten der jungen Generation und Gewinner des TONALi Grand Prix 2012 in Hamburg wird er mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales, Haydn Orchester Bozen und Trient, Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, St. Petersburger Philharmoniker und Slowakisches Radio-Sinfonieorchester in Konzerten zu erleben sein.

Alexey Stadler sorgte in jüngster Vergangenheit für Furore durch seine Debuts bei den BBC Proms unter Vasily Petrenko, beim San Francisco Symphony Orchestra und Orchestra della Svizzera Italiana unter Vladimir Ashkenazy, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra unter Leitung von Michael Sanderling sowie einer Tour mit dem Young Philharmonic Orchestra Jerusalem Weimar. Er war unter anderem beim International Chamber Music Festival Stavanger, dem St. Petersburg White Nights Festival, Menuhin Festival Gstaad und dem Schleswig-Holstein Musik Festival zu Gast.

Als Solist ist Alexey Stadler bereits mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Mariinsky Orchester, Riga Sinfonietta, den Münchner Symphonikern, dem Irish Chamber Orchestra oder Qatar Philharmonic und unter namhaften Dirigenten wie Tugan Sokhiev, Dmitrij Kitajenko, Valery Gergiev und Marek Janowski aufgetreten. Bereits ein hervorragender Kammermusiker, erschien Alexey Stadler in Rezitals unter anderem an der Den Norske Opera in Oslo, beim Heidelberger Frühling und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit Partnern wie Janine Jansen, Akiko Suwanai, Vadim Repin, Igor Levit, Lukáš Vondráček, Itamar Golan und dem Quatuor Ebène.

2012 nahm er am Kammermusikfestival „Chamber Music Connects the World” der Kronberg Academy teil und trat dort mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet und Christian Tetzlaff auf. Geboren in eine Musikerfamilie, begann Alexey Stadler als Vierjähriger mit dem Cellospiel. Ersten Unterricht erhielt er von Alexey Lazko, danach setzte er seine Ausbildung an der Rimsky Korsakov Musikschule der Stadt Sankt Petersburg fort. Er besuchte Meisterkurse bei David Geringas, Frans Helmerson, Michael Sanderling, Lynn Harrell, Steven Isserlis und Sir András Schiff. Alexey Stadler studierte in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Er ist Stipendiat der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“ und der „Alfred Töpfer Stiftung“ Hamburg.

Alexey spielt ein Violoncello von David Tecchler aus dem Jahr 1715.

Mehr Informationen zu den Musikern:

www.elisabethbrauss.com

www.christinabrabetz.com

www.alexeystadler.com

Elisabeth Brauß

Christina Brabetz

Alexey Stadler

Informationen auf einen Blick
Eintrittskarten für diese Veranstaltung erhalten Sie im C.ulturgut, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und  Hier online buchen
Vorverkauf: 18,00€
Datum: Mo, 15. Januar 2018
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00  Uhr
Notiz: Abendkassen-Zuschlag 2,00 €