Berno Jörgensen – Atlantis

 

Berno Jörgensen ist im August 1953 in Flensburg geboren. Vor ca. 16 Jahren fing er damit an auf Servietten und Einweghandtüchern geometrische Symbole zu Zeichnen und mit vielen kleinen Fantasie-Schriftzeichen zu versehen.

Seit 4 Jahren zeichnet er auf unterschiedlich großen Leinwänden und versucht so seine Kunst mit jedem Bild weiter zu entwickeln.

Er sagt über sich selbst: Als ich noch ein Kind war hatte ich einen Traum. Ich wollte Schriftsteller und Künstler werden. Doch damals in den sechziger Jahren sah die Welt noch ein wenig anders aus als heute. Es war vieles leichter, aber auch vieles schwieriger.  Zum Beispiel die Einstellung der Gesellschaft und so auch die meiner Eltern und anderen Familien. Und so hieß es immer, wenn ich wieder einmal zu träumen anfing und fröhlich äußerte was ich später mal werden wollte, nämlich Schriftsteller und Künstler: „Lerne einen vernünftigen Beruf und nicht solch brotlose Kunst!“
Und so tat ich es denn auch und machte das, was von mir verlangt wurde, obwohl ich es eigentlich nicht wollte. Ich erlernte nach meinem Schulabschluss den Beruf des Schlossers. Der Schulunterricht war für mich nicht sehr berauschend, bis auf den Kunstunterricht: den habe ich immer in vollen Zügen genossen.
Frei nach dem Motto: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ ging es los. Nach dreijähriger Lehrzeit, die für mich endlos erschien und dann auch den traurigen Verlust meiner Eltern, stand ich mit meinem älteren, kranken Bruder und dem bestandenen Gesellenbrief in den Händen mit 19 Jahren da und wusste nicht recht wie es weitergehen sollte. Das war Anfang der siebziger Jahre, wo noch einiges möglich war. Denn irgendwie schaffte ich es einfach in einer Maschinenfabrik als Schlosser anzufangen und fest eingestellt zu werden. Aber auch dort stellte sich bald heraus, dass der Schlosserberuf einfach nicht zu mir passte. Aber trotzdem hielt ich es eine ganze Zeit lang dort aus.
Doch ich muss gestehen, wenn es die Zeit zuließ und das war leider nicht oft der Fall, machte ich mich im geheimen daran aus Kupfer und Stahl kleine Kunsthandwerke zu fertigen.
Wie dem auch sei, nach zwanzig Jahren Betriebszugehörigkeit war auch das endlich vorbei.
Aber wie es oft der Fall ist, wenn etwas endet, fängt auch wieder etwas Neues an. Ich fing bei der Bundeswehr als Zivilangestellter an. Es war für mich eine sehr gute Zeit, die ich dort arbeiten durfte. Aber trotzdem entschied ich mich nach 12 Jahren Zugehörigkeit zu kündigen.  Mit der Abfindung, die ich trotz der Kündigung bekam, machte ich eine Ausbildung zum Medizinischen Fußpfleger. Dann besuchte ich in Flensburg die Heilpraktikerschule (ohne Prüfung). Das sollte bisheriges Leben total verändern, denn ich fing an mich für Spiritualität und Energiearbeit zu interessieren. Und so kam es das ich damit anfing auf Servierten und Einwegtüchern geometrische Symbole zu zeichnen und mit vielen kleinen Fantasieschriftzeichen auszufüllen.
Das Ganze entwickelte sich über einen Zeitraum vor ca. 16 Jahren weiter bis zum heutigen Tag, wo ich im Culturgut zum zweiten Mal meine Ausstellung Atlantis, diesmal öffentlich, mache. Ich kann nur jedem Menschen raten nicht seine Träume aufzugeben, sondern weiter zu träumen, bis sie wahr werden und dann mit Freude und Mut das zu tun was man schon immer tun wollte, nämlich seinen Traum zu leben.

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, dem 3. März, um 11:00 Uhr statt und ist öffentlich.

Musikalisch begleitet wird die Vernissage von Zacharias Grönebaum am Flügel.

Die Ausstellung läuft in Folge vom 5. März bis zum 3. Mai 2019.

Geöffnet ist sie Von DI – SA in der Zeit von 10 – 13 Uhr

 

Am Tag der Vernissage wird dieses Bild wird zugunsten des Katharinen Hospiz versteigert.

 

 

Informationen auf einen Blick
Vernissage ist am 3. März 2019, die Ausstellung läuft bis einschließlich 3. Mai 2019
Eintritt frei
Datum: DI, 5. März bis Fr, 3. Mai 2019
Vernissage am SO, 3.3. um 11:00 Uhr
 Geöffnet: DI – SA jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr